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Tool 5.2: Eine Roadmap zum langfristigen Erfolg

Um die gemeinsam definierten Ziele des Kooperationsvorhabens zu erreichen ist es notwendig, die dafür notwendigen Schritte gut zu planen und zu koordinieren.

Fahrplan:

  1. Chancen wahrnehmen
  2. Risiken kennen
  3. Beziehungsrisiko minimieren
  4. Konkrete Umsetzungsschritte planen
  5. Kooperation unternehmensintern kommunizieren
  6. Kooperation unternehmensextern kommunizieren

Chancen wahrnehmen

Wichtig für den langfristigen Erfolg einer Kooperation ist es, die Stärken der eigenen Kooperation sowie die sich dadurch ergebenden Chancen am Markt gut zu kennen.
Was würden Sie als Stärken Ihrer Kooperation sehen?
Welche Chancen sehen Sie derzeit am Markt?
Was möchten Sie langfristig mit der Kooperation erreichen?

Risiken kennen

Es reicht allerdings nicht aus, die Chancen, die sich durch eine Zusammenarbeit auftun zu erkennen und zu nutzen, sondern auch zu erkennen, wo eventuell die eigenen Schwächen und damit auch potentielle Risiken liegen.
Daher ist eine Risikoanalyse ein unverzichtbarer Bestandteil der Kooperationssteuerung. Um die Risiken so transparent wie möglich zu halten, sollten Sie sich bereits bei der Planung der Umsetzungsschritte Gedanken darüber machen, was Ihr gemeinsames Vorhaben negativ beeinflussen könnte. Denken Sie dabei sowohl an individuelle Risiken innerhalb der Kooperation (Vereinbarungen werden nicht eingehalten etc.), aber auch an das Umfeld (Marktentwicklungen etc.).
Sie sollten sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen, was für Risiken das Kooperationsvorhaben kurz- aber auch langfristig negativ beeinflussen können (für einen Überblick, möglicher Risiken siehe Tool 2.2).
Welches Risiko sehen Sie?
Hat es Einfluss auf Zielerreichung?(Ja/Nein)
Wie wahrscheinlich ist es?(1 – sehr wahrscheinlich bis 5 – sehr unwahrscheinlich)
Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um das Risiko zu vermeiden bzw. zu verringern

Beziehungsrisiko minimieren

Jede Kooperation birgt auch das Risiko, dass die Kooperation an der Beziehung zwischen den Partnern scheitert.
Durch die Beantwortung der folgenden Fragen, können Sie beurteilen, ob Sie alle notwendigen Maßnahmen zur Minimierung dieses Risikos getroffen haben.

Konkrete Schritte planen

Es ist gerade in dieser Phase der Kooperation notwendig, die nächsten Schritte klar festzulegen.
Wichtig:
Konkreter Umsetzungsplan
Kurzfristige operative Ziele:
Beschreibung der Aktivität
Wer ist dafür zuständig
Welche Schritte sind konkret zu setzen?
Bis wann?
Wer wird informiert?
Welche Schwierigkeiten könnten auftreten?
Priorität(1 höchste, 5 niedrigste)
Langfristige Maßnahmen:
Beschreibung der langfristigen Vorhaben
Was ist dafür noch zu tun
Wer ist beteiligt?
Wann wird der Zwischenstand überprüft?
Gibt es Aktivitäten, die vorher erledigt sein müssen?
Gewünschter Umsetzungszeitpunkt (bis spätestens)
Welche Schwierigkeiten könnten auftreten?

Kommunikation der Kooperation nach Innen

Zudem ist es zu Beginn einer Kooperation absolut anzuraten, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im eigenen Unternehmen über die Ziele sowie den Nutzen der Kooperation zu informieren.
Allgemeine Mitarbeiterinformationen
Stellen Sie das Kooperationsverhaben z.B. im Rahmen einer Mitarbeiterbesprechung allen Mitarbeitern vor. Erklären Sie dabei das Ziel der Kooperation, welche Rolle diese für das Unternehmen spielt und welchen Einfluss sie auf die üblichen Abläufe im Unternehmen nehmen wird.
Mitarbeiterspezifische Informationen
Die involvierten Mitarbeiter müssen klar über ihre Rolle in der Kooperation und die konkreten Ziele und Aufgaben informiert werden. Adressiert sollte hier auch die Thematik der zeitlichen Verfügbarkeit der Mitarbeiter und in welchem Ausmaß das Tagesgeschäft zurückgefahren wird, um ausreichend Ressourcen für das Kooperationsvorhaben zur Verfügung stellen zu können.
Schulungen
Wenn notwendig, muss das involvierte Personal auch geschult werden, sei es, um die Produkte und Leistungen des Kooperationspartners besser zu verstehen, oder um gewisse notwendige andere Kompetenzen zu entwickeln wie beispielsweise Projektmanagement-Know-how, Sprachausbildungen oder vernetztes Denken.
Kommunikationsplan
WER wird informiert
WAS wird kommuniziert
WIE wird kommunziert (individuelle Gespräche, Mitarbeiter-Treffen, Jour Fixe etc.).
WANN

Kommunikation der Kooperation nach außen

Entscheiden Sie sich auch, wie Ihre Kooperation nach außen auftreten soll. Wird eine eigene Marke geschaffen, treten die Kooperationspartner unter ihrem eigenen Namen auf oder im Namen beider Partner?
Soll die Kooperation nach außen auftreten?
Wenn ja, wie soll das aussehen (eigene Marke etc.)?
Sind alle rechtlichen Konsequenzen daraus geklärt?
Müssen die vorhandenen Kommunikationsmittel wie Homepage, Werbematerial, Informationsmaterial etc. angepasst und eventuell übersetzt werden? Wer trägt die Kosten dafür?
Müssen neue Kommunikationsmittel erstellt werden? Was wird benötigt? Wer ist dafür zuständig? Wer trägt die Kosten?
Kommunikationsplan
WER soll angesprochen werden
WAS wird kommuniziert
WER kommuniziert (nur ein Partner, beide, welcher Bereich wird von wem übernommen etc.)
WANN